Lotto 6aus49 Sachsen

Lotto Sachsen

Sachsen ist historischer Boden, was das Thema Lotto und Lotterie angeht, fanden hier doch die ersten Klassenlotterien Deutschlands statt. Heute wird jeder zwanzigste Euro, der in Deutschland als Spieleinsatz für Lotto gesetzt wird, bei Sachsenlotto eingezahlt.
Lotto 6aus49 Sachsen

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Sonderziehungen für Lotto Sachsen

Regelmäßig finden in Sachsen Lotto-Sonderziehungen statt wie die Nikolaus-Sonderauslosung oder Lotto Superding zu Ostern, bei denen vom schicken Auto bis zum Extrageld für die Urlaubskasse jede Menge zusätzliche Gewinne auf Sie warten.

Online-Lotto spielen in Sachsen über Lotterie.de

Alle Lotterien in Sachsen werden heute von der Sächsischen LOTTO-GmbH verantwortet und durchgeführt. Das sind in erster Linie neben den TOTO-Sportwetten natürlich Lotto 6 aus 49 mit den Zusatzlotterien Spiel 77 und SUPER 6, der Eurojackpot, Glücksspirale und KENO mit plus5. Darüber hinaus gibt es in Sachsen spezielle Spiele, die nur dort gespielt werden können, z.B. Tele-BINGO.

Außerdem gibt es in Sachsen Rubbellose und Spielelose unter Namen wie GlüXfaktor, Goldene 7, Heiße 7, CASINO, Glücksgriff und Super 7. Früher gab es auch ein Spiel Engel & Teufel, das aber durch Super 7 (nicht zu verwechseln mit dem bundesweiten Spiel 77 oder SUPER 6) abgelöst wurde.

Die Sächsische LOTTO-GmbH hat etwa 1.250 Annahmestellen in ganz Sachsen. Immer öfter wird aber auch in Sachsen über die lizenzierten Anbieter von Online-Lotto gespielt. Diese leiten alle Spielscheine von Onlinespielern mit Wohnsitz in Sachsen an die Sächsiche LOTTO-GmbH weiter. So zum Beispiel auch der staatlich lizenzierte Online-Lotto-Anbieter Lotterie.de, bei dem Sie neben dem klassischen Lotto 6aus49 auch GlücksSpirale und EuroJackpot online spielen können. Seit kurzem bietet Ihnen Lotterie.de auch Online-Spielgemeinschaften an, die Ihnen ermöglichen zusammen mit anderen Lottospielern eine Vielzahl an Tippfeldern zu spielen und damit Ihre Chancen auf den Lotto-Jackpot zu erhöhen.

Insgesamt wurden im Jahr 2017 in Sachsen knapp 300 Millionen Euro Umsatz (für alle Lotterie-Spielprodukte) erzielt. Ein Teil davon wurde gemeinnützigen Zwecken zugeführt, z.B. für Suchtprävention, Sport, Kultur, Umwelt, Jugend und Wohlfahrtspflege. Geförderte Projekte waren in den letzten Jahren der Dresdner Zwinger und das Grüne Gewölbe ebenso, wie ein DRK Altenpflegeheim, eine Obdachlosenunterkunft in Moritzburg oder die ökologische Umgestaltung des Lessing-Gymnasiums in Hoyerswerda.

Die größten Gewinne für Sachsen

Der größte Teil des Spieleinsatzes wird bei Lotto aber als Gewinne ausgeschüttet. Und so gibt es in Sachsen bereits 130 Lotto-Millionäre alleine in der Zeit seit 1990. Dazu kommen all diejenigen, die zu DDR-Zeiten oder noch früher das Lotto-Glück hatten und solch große Gewinne nach Sachsen holten.

Alleine im Jahr 2017 wurden ganze 37 Gewinne von mindestens 100.000 Euro nach Sachsen ausbezahlt. Insgesamt aber konnten sich 2017 rund 10 Millionen Lotto-Gewinner in Sachsen freuen, weil sie mindestens einen Kleingewinn erhalten hatten. Die Gesamtauszahlungssumme betrug 147 Millionen Euro.

Zwar gab es im Jahr 2017 in Sachsen keinen Millionengewinner, aber ein Mitspieler aus dem Landkreis Leipzig war nah dran: Er durfte sich bei Lotto 6aus4 über einen Gewinn in Höhe von 893.415,10 Euro freuen.

 

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Lotto Sachsen – Chronik

Das heutige Sachsenlotto hat eine lange Geschichte bereits seit den Frühzeiten der Entstehung von Lotterien.

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[accordion-item title=“Sachsen als Pionier im Lotto“]So entstand Lotto in der Zeit von 1600 bis 1800 und wurde anfänglich nur in Form einzelner, zeitlich begrenzter Lotterien gespielt. Man kaufte ein Los und bei der nachfolgenden Ziehung (oft erst Monate oder Jahre später) konnte man Geld, Renten oder auch Sachpreise (z.B. Haushaltsgegenstände, Silber oder Ländereien) gewinnen. Diese Entwicklung wurde auch vom Philosophen Samuel von Pufendorf (1632-1694) aus Chemnitzdorf bei Stollberg im Erzgebirge umschrieben. Er nannte das Lottospiel eine Art Kollekte. Lotto sei „ein Mittel, das die Erzielung eines Gewinnes verspricht, indem jemand aus einem Gefäß, darinnen eine Anzahl beschriebener und unbeschriebener Zettel ist, für Geld einen oder mehrere Zettel herauszuziehen darf, und dasjenige, was auf dem Zettel beschrieben, für sich bekommt.“ So schuf er in Sachsen eines der wenigen, oft zitierten Zeugnisse der sehr frühen Lottogeschichte.[/accordion-item]

[accordion-item title=“Sachsen als Initiator der Klassenlotterie“]In Leipzig kam es dann im Jahr 1697 zu einer Innovation des Lotterie-Wesens: Am 23. Juli in jenem Jahr wurde die erste so genannte Klassenlotterie auf deutschem Boden gestartet. Bei dieser Art der Lotterien findet nicht eine einzige Ziehung statt, sondern mehrere aufeinander folgende – die so genannten Klassen. Die Höhe der Gewinne steigt dabei von Klasse zu Klasse.[/accordion-item]

[accordion-item title=“Lotto für soziale Zwecke“]Schon die Lotterien der damaligen Zeit wurden auch – wie heute noch – unter anderem zur Förderung sozialer und wohltätiger Zwecke veranstaltet. So wurde z.B. mit einer Lotterie 1726 der Bau der Kirche Zur lieben Frau (Frauenkirche) in Dresden unterstützt. Insgesamt 48.000 Lose wurden damals in 4 Klassen mit diesem Zweck verkauft.[/accordion-item]

[accordion-item title=“Das Zahlenlotto“]Das normale Zahlenlotto wurde in Sachsen vom „Haupt-Lotterie-Bureau“ verwaltet, nachdem Friedrich der Große am 08.02.1763 in Leipzig das „Patent betreffend eine Königlich Preußische Lotterie“ unterzeichnet hatte.

Dieses Zahlenlotto wurde allerdings etwa hundert Jahre später – im Gegensatz zu den Klassenlotterien –in ganz Deutschland verboten, weshalb auch in Sachsen keine Lottoziehungen mehr stattfanden (ab 1862; andere Quellen sprechen teils von einem etwas früheren Zeitpunkt).

Es folgten über die nächsten Jahrzehnte der Anschluss an die Preußisch-Süddeutsche Klassenlotterie und im Dritten Reich die Gleichschaltung aller Lotterien.

Ab 1954 war dann die VEB Zahlenlotto mit Sitz in Leipzig für das Lotterie-Wesen in der gesamten DDR verantwortlich und führte dort das Lotto-Spiel durch. Die VEB Zahlenlotto ab 1968 allerdings mit der VEB Sportlotto vereinigt und ihr Sitz nach Berlin verlegt, von wo aus dann Lotto in der DDR organisiert wurde.[/accordion-item]

[accordion-item title=“Gründung der Sächsischen LOTTO-GmbH“]Nach dem Mauerfall in Deutschland wurden 1990 in Sachsen die Bezirksverwaltungen der Lotto-VEBs in Chemnitz, Dresden und Leipzig zusammengeschlossen und die Sächsische LOTTO-GmbH gegründet, die bis heute für alle Lotterien in Sachsen verantwortlich ist.[/accordion-item]

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Daten Sachsenlotto

Die Sächsische LOTTO-GmbH

Sächsische LOTTO-GmbH
Oststraße 105
04299 Leipzig
Geschäftsführer ist Siegfried Schenek.

Erlaubnisbehörde ist das Sächsische Staatsministerium des Inneren.

Ehemalige Geschäftsführer sind:

1990 – 2011 Wolfgang Bildstein

Clara Glück

Über die Autorin: Clara Glück

Clara Glück ist die redaktionelle Stimme von Lotterie.de. Seit vielen Jahren begleitet sie unsere Spielgemeinschaft mit verständlichen Ratgebern, nützlichen Tipps und transparenten Hintergrundberichten rund um die Klassenlotterien NKL und SKL. Alle Inhalte werden nach dem Vier-Augen-Prinzip redaktionell geprüft und basieren konsequent auf den offiziellen Amtlichen Spielplänen und Gewinnplänen der GKL.

Versuch dein Glück

Ich habe die Datenschutzbestimmungen gelesen und willige ein, am Gewinnspiel teilzunehmen und den Newsletter von Lotterie.de zu erhalten. Die Teilnahmebedingungen habe ich gelesen.


Damit möglichst viele Teilnehmende eine Chance auf einen Sommergewinn haben, ist die Teilnahme einmal pro Haushalt möglich. Mehrfache Anmeldungen mit unterschiedlichen E-Mail-Adressen oder Namen dürfen wir ggf. auf einen Gewinn pro Haushalt beschränken. Wir danken für Ihr Verständnis – und wünschen viel Glück am Rad! 🎡

Niemals
Später erinnern
Nein danke