Lotto 6aus49 Hessen

Lotto Hessen

Hessen ist das deutsche Lottoland, das in der Bundesrepublik zentral gelegen mit etwa 21 Mio. Quadratkilometern etwas über 6,088 Millionen Einwohner hat. Für diese Lottospieler ist LOTTO Hessen verantwortlich, die staatliche Lottogesellschaft des deutschen Bundeslandes Hessen.

Pro Kopf setzen die Hessen dort je nach Region zwischen € 75,- und € 110,- als Spieleinsatz jährlich ein und nehmen so ihre Chance auf einen Gewinn wahr. Und die Gewinnstatistik (siehe unten) bestätigt sie.

Lotto 6aus49 Hessen

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Lotterie.de – Ihre bundesweite Online-Annahmestelle

Die in Hessen am häufigsten gespielten Lotto-angebote sind Lotto 6 aus 49 am Mittwoch und Samstag (mit der Glückspirale und Spiel 77) sowie der Eurojackpot. Ergänzt werden diese um die Lotterie Keno, die tägliche Zahlenlotterie Deutschlands (mit plus 5) sowie Super 6. Nur in Hessen angeboten werden in den Annahmestellen in Lotto Hessen verkaufte Rubellose sowie einige kleine Online-Spiele als Sofortlotterien: hier können bei Lotto Hessen gegen den Kauf von Spielscheinen – allerdings nur kleinere – Gewinne sofort erzielt werden.

Wie in den meisten anderen deutschen Bundesländern sind die Lotto-Aktivitäten in Hessen in ein gesondertes Unternehmen ausgelagert. Dieses ist ein Beteiligungsunternehmen des Landes Hessen und von diesem mit der Durchführung der Lotterie-Spiele beauftragt. Die offizielle Bezeichnung dieses Unternehmens ist „Lotterie-Treuhand mbH Hessen“ (oder abgekürzt: LOTTO Hessen). Insgesamt etwa 190 Mitarbeiter sind in diesem Unternehmen mit den verschiedensten Aktivitäten betraut, die für sicheres Lotto, aber auch für Sportwetten und andere legale Glückspiele notwendig sind. Insbesondere verarbeiten sie alle Lotto-Spielscheine, die jede Woche in den gut 2500 Lottoannahmestellen in ganz Hessen sowie auch online von hessichen Spielern eingereicht werden.Denn auch Online-Tippscheine von Lottospielern mit Wohnsitz in Hessen werden, sofern sie bei einem staatlich lizenzierten Online-Lottoanbieter wie z.B. Lotterie.de abgeben wurden, automatisch an LOTTO Hessen übermittelt.

Die Lotterie-Treuhand Hessen wickelt Lotto allerdings nur im Auftrag ab. Verantwortlich für Lotto in Hessen ist eigentlich die Lotterieverwaltung in Wiesbaden, die aber eben die eigentliche operative Abwicklung an LOTTO Hessen übertragen hat. Insgesamt geben die Einwohner Hessens dort jede Woche im Durchschnitt 1,3 Millionen Lottoscheine ab und versuchen so ihr Glück. In Zeiten hoher Jackpots sind es oft auch deutlich mehr Lotto-Spieler, die so im Jahr 2014 immerhin 592,6 Mio. € an Spieleinsatz geleistet haben (Lotto und Sportwetten zusammen).

Was geschieht mit all diesem Geld? Es wird, wie in allen anderen Bundesländern, in das gesamtdeutsche Lotto-System eingespielt und von dort wird etwa die Hälfte aller Spieleinsätze wieder als Gewinne an die Spielteilnehmer ausgeschüttet. Die andere Hälfte der hessischen Spieleinsätze bleibt in diesem Bundesland und wird im wesentlich für die Förderung von sozialen und gemeinnützigen Zwecken verwendet. So wurden im Jahr 2016 in Hessen alleine 45,6 Mio. € für die Sportförderung, 32,2 Mio. € für Kulturförderung, 29,8 Mio. € für Soziales, und 27,4 Mio. € für Denkmalpflege erwirtschaftet. Empfänger war z.B. die Initiative „LOTTO Hessen schafft Chancen“, die in Zusammenarbeit mit den hessischen Fußballvereinen zur Verbesserung der Ausbildungschancen von Jugendliche beiträgt. Darüber hinaus konnten die Gelder für die Sanierungen von Schloss Friedelhausen sowie der mittelalterlichen Burg Tannenberg verwendet werden. Aber auch verschiedene Musikfestivals wurden gefördert, z.B. das Rheingau Musikfestival oder die Weilburger Schlosskonzerte.

Die größten Gewinne für Hessen

Regelmäßig gibt es auch in Hessen neue Lotto-Millionäre. So konnten sich im Jahr 2017 insgesamt 9 hessische Lottospieler so bezeichnen. Der Millionengewinn gelang vier Mitspielern bei Lotto 6aus49, zwei Spielern bei Spiel 77, zwei bei EuroJackpot und einem bei der GlücksSpirale. Der höchste Einzelgewinn betrug dabei 18 Mio €.

Den mit Abstand höchten Gewinn erzielte im Juli 2016 ein verheirateter Angestellter aus Nordhessen: Er gewann über 87 Mio. Euro durch seine Teilnahme beim Eurojackpot. Das war nicht nur ein Rekord in Hessen, sondern zum damaligen Zeitpunkt ein gesamt-deutscher Rekord. Auf den Plätzen 2 und 3 der hessischen Rekorde-Gewinne folgen zwei Gewinner aus dem Rhein-Main-Gebiet. Sie sicherten sich ebenfalls bei EuroJackpot Gewinne in Höhe von 58,7 Mio. € (2014) und 46 Mio  € (2013).

Aber nicht nur beim Eurojackpot, auch bei Lotto 6aus49 sind hessische Spieler erfolgreich. Die höchste Gewinnsumme im Jahr 2017 erzielte ein Teilnehmer aus dem Schwalm-Eder-Kreis mit 14,7 Mio €.

 

Lottofeen für Deutschland

Viele Jahrzehnte waren sie die heimlichen Stars in Deutschland: die Lottofeen. Was aber kaum einer weiß: Hessen und seine direkte Umgebung hat hier die allerwichtigste Rolle gespielt.

Das erste Mal live im Fernsehen sehen konnte man die Lottoziehung am 4. September 1965 im Hessischen Rundfunkn. Die damalige erste bundesdeutsche Lottofee bei der ARD war Karin Dinslage. Sie war zwar gebürtige Berlinerin, aber als Fernsehmoderatorin beim Hessischen Rundfunk tätig. Die Wahlhessin war so bis 1971 wöchentlich in ganz Deutschland bei der Ziehung der Lottozahlen zu sehen.

Es folgte die mindestens genauso bekannte Karin Tietze-Ludwig. Sie war zwar knapp hinter der Landesgrenze in Nordrhein-Westfalen (in Siegen) geboren, arbeitete aber ebenfalls für den Hessischen Rundfunk als Fernseh-Ansagerin und Moderatorin. Danach kam Franziska Reichenbacher. Auch sie ist eigentlich nicht im heutigen Hessen geboren, aber als Mainzerin knapp hinter der Landesgrenze und aus einer Region, die historisch eng mit dem heutigen hessischen Landesgebiet verbunden ist.

So hat die Region Hessen ihre enge Umgebung und der Hessische Rundfunk das Bild des deutschen Lotto über lange Zeit geprägt – mehr als jedes andere Bundesland.

 

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Lotto Hessen – Chronik

Es ist gar nicht so einfach, die Historie des Lottospiels in Hessen nachzuvollziehen. Das liegt unter anderem auch daran, dass auf dem Gebiet des heutigen Hessen über die Zeit verschiedenste Großherzogtümer oder Stadtregierungen zu finden waren, die unterschiedlich mit dem Thema Glücksspiel umgingen und oft auch nicht exakt mit den heutigen hessischen Landesgrenzen übereinstimmten.

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[accordion-item title=“Frühe Lotterien 1700 – 1800″]
Einer der ersten Vorläufer von Lotto auf dem Gebiet des heutigen Hessen scheint aber ein 1597 durchgeführter Glückshafen (so hießen Lotterien damals noch) zu sein, bei dem Silber, besondere Möbel und Porzellan verlost wurden. Solche Lotterie mit Sachpreisen wurde ähnlich auch in anderen Regierungsgebieten außerhalb von Frankfurt veranstaltet.

Wichtig in der Lotterie-Geschichte Hessens war lange die Stadt Frankfurt. Und dort wurden Lotterien einerseits – wie allgemein üblich – für soziale Zwecke durchgeführt, aber immer wieder auch zur Finanzierung der städtischen Finanzen.

Eine erste Lotterie in Frankfurt wurde 1705 zugunsten des Armen-, Waisen- und Arbeitshauses durchgeführt. Es folgte im Jahr 1727 die Genehmigung für den Allgemeinen Almosenkasten eine eigene Lotterie durchzuführen („Casten-Amts-Lotterie“). Städtische Schulden versuchte Frankfurt dann mit einer Kapitallotterie von 1750 bis 1787 abzutragen, die 1791 schließlich in die „Frankfurter Privilegierte Stiftungslotterie“ umorganisiert wurde. Ab diesem Zeitpunkt kamen Überschüsse zwar wieder dem Kastenamt und dem Armenhaus zugute, die Lotterie wurde 1805 aber erneut als Stadtlotterie geführt und genutzt, um mit den Überschüssen wiederum Kontributionsschulden an Frankreich zu tilgen. Verwaltet wurde diese Lotterie damals von der Großherzoglichen Lotteriedirektion, deren erster Generaldirektor Isaak Raphael Sinzheim war. Sie bestand auch nach der Annexion von Frankfurt durch Preußen weiter bis 1873.

Über Frankfurt hinaus gab es aber auch in anderen Teilen des heutigen Hessens Lotterien. So entstanden um 1750 in Hessen-Darmstadt, Hessen-Kassel, Kurmainz, Kurtrier oder der Kurpfalz auch Zahlenlotterien (die im Übrigen von dort aus auch nach Frankfurt verkauft wurden). So erteilte beispielsweise Landgraf Ernst Ludwig der „Fürstlichen Hessen-Darmstädtischen Landlotterie“ 1729 eine Genehmigung (damals „Patent“ genannt). Und im Jahr 1769 stimmte Fürst Carl zu Nassau einem Lottoplan für das Regierungsgebiet Hessen-Nassau zu. Auch die Kasseler Lotterie des dortigen Markgrafen zugunsten des Waisen-/Findehauses wurde in dieser Zeit eingerichtet. Kassel war auch danach immer wieder sehr aktiv, unter anderen mit dem vom Landgraf Friedrich II. eingeführten Lotto (erste Ziehung am 1.11.1771 in der Oberen Königstraße 45 in Kassel) bis hin zum Erscheinen des bekannten Kasseler Lotterie-Almanach.[/accordion-item]

[accordion-item title=“Das große Lotto-Verbot in Hessen“]
Wie in praktisch allen deutschen Gebieten kam auch in Hessen der große Einschnitt: das Verbot von Lotterien, das Schließen sämtlicher Lotteriebüros und eine restriktive Politik gegen auswärtige Lottoanstalten. Auslöser war eine regelrechte Lottosucht zur damaligen Zeit. Ein erstes Verbot gab es schon am 11.12.1780 in Frankfurt, gefolgt von weiteren Verboten des Zahlenlottos in hessischen Gebieten im Laufe der folgenden Jahre und Jahrzehnte. Am 12. Juni 1805 machte Landgraf Ludewig X. deutlich: „In den gesamten Landen darf fernerhin außer der Klassenlotterie zu Darmstadt, ohne besondere landesherrliche Konzession, keine Lotterie in Geld oder Waaren errichtet, keine Kollekte für nicht besonders erlaubte auswärtige Lotterien übernommen und auch keinerlei Ausspielungen auf in- oder ausländische Zahlen- oder Klassenlotterien errichtet, veranstaltet, oder Loose heimlich oder öffentlich für solche unerlaubte Lotterien debitiert werden.“ Und selbst die Darmstädter Klassenlotterie wurde dann 1829 aufgehoben. 1848 bestätigte die Frankfurter Nationalversammlung das Lottoverbot für die deutschen Gebiete.[/accordion-item]

[accordion-item title=“Hessische Lotterien werden wieder erlaubt“]
Die Lage änderte sich wieder, als 1895 die zweite Kammer des Hessischen Landtags (damals „Landstände des Großherzogtums Hessen“) wieder einer Landeslotterie zustimmten. Die erste Kammer gab ihre Zustimmung allerdings erst 4 Jahre später am 17. Juli 1899, so dass die erste Ziehung der Großherzoglich-Hessischen Klassenlotterie erst nach dem Jahrhundertwechsel am 9. April 1900 stattfinden konnte. Gespielt wurden 5 Klassen mit einem Maximalgewinn von 33.000 Mark in der 1. Klasse. Die Lose kosteten damals 33 Mark, das Voll-Los 165 Mark. Beaufsichtigt wurde die Lotterie durch die vom Darmstädter Finanzministerium neu eingerichtete Landeslotteriedirektion.

Im Laufe der immer stärker werdenden Entwicklung hin zu einem Gesamtdeutschland wurde die Großherzoglich-Hessische Klassenlotterie aber bereits zwei Jahre später (1902) mit der Thüringisch-Anhaltschen Staatlotterie zur Hessisch-Thüringischen Landeslotterie zusammengelegt. Dabei sollte es aber nicht bleiben: zum damaligen Zeitpunkt nicht ganz freiwillig wurde diese wiederum mit allen anderen deutschen Lotterien zur deutschlandweiten Deutschen Reichslotterie verschmolzen, die bis zum Ende des Dritten Reiches existierte.[/accordion-item]

[accordion-item title=“Zahlenlotto-Einführung in Hessen nach dem Krieg“]
In der gesamten Zeit von 1900 bis zum Ende des zweiten Weltkriegs wurden in Hessen aber nur Klassenlotterien angeboten, kein Zahlenlotto. Die erste Zahlenlotterie, wie wir sie heute kennen, konnte erst nach dem Krieg wieder gespielt werden. Möglich wurde dieses Lotto mit der ersten Ziehung am 2. September 1956 durch den Beitritt Hessens zum deutschen Lottoblock. Diesem Beitritt war eine intensive Diskussion und am 29. Juni 1956 der Beschluss eines Gesetzes über die Zulassung des Zahlenlottos im Hessischen Landtag vorausgegangen (ein kleiner Spaß, den sich die Geschichte erlaubt: In genau diesem Jahr der Gründung des Lottos in Hessen wurde auch der heutige Geschäftsführer von LOTTO Hessen, Dr. Sundermann, geboren). Ganze 50 Pfennig war damals der Einsatz für die Teilnahme mit der Chance auf etwas über 1 Million Mark. Bereits in der dritten Ziehung unter der Teilnahme Hessischer Spieler ging dann auch die erste Lottomillion nach Hessen.

War anfänglich noch die Staatliche Zahlenlotto GmbH für die Durchführung von Lotto verantwortlich, wurde diese schließlich zum 1. Januar 1965 mit der Staatlichen Sportwetten GmbH zu der bis heute aktiven Lotterie-Treuhandgesellschaft mbH Hessen (LOTTO Hessen) verschmolzen. Am 18.10.1993 begann diese mit der ersten elektronischen Erfassung der Spielscheine, was seit dem 01.01.1994 in sämtlichen Lotto-Annahmestellen Hessens Standard ist.[/accordion-item]

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Daten LOTTO Hessen

Lotterie-Treuhandgesellschaft mbH Hessen
Rosenstraße 5-9
65189 Wiesbaden
Tel. 0611-3612-0
Fax 0611-3612-377
E-Mail: info@lotto-hessen.de
Web: www.lotto-hessen.de

Geschäftsführer ist Dr. Heinz-Georg Sundermann.
Aufsichtsbehörde ist das Hessische Ministerium des Inneren und für Sport in Wiesbaden.

Ehemalige Geschäftsführer sind:
1949 Wolfgang Kriebel
1949-1959 Heinz Tojan
1960-1962 Hans Ratjen
1962-1965 Dr. Ralf Lieberwirth
1962-1968 MdL Frank Seiboth
1968-1984 MdL Georg Schäfer
1974-1993 Hans-Joachim Dumschat
1985-1988 Fritz Rückel
1993-1994 Hanns-Detlef von Uckro
1993-2002 Gunter Liebaug
ab Dez. 2002 Dr. Heinz-Georg Sundermann



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