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Sonderziehungen für Berlin
Regelmäßig finden in Berlin Sonderauslosungen statt wie die beliebte Ziehung der Berlin-Prämie an, bei der Sie mit Ihrem ganz normalen Lotto 6aus49-Spielschein und der Teilnahme am Spiel Super6 zusätzlich die Chance auf eine Prämienzahlung haben – und das ohne Extra-Kosten.
Lotterie.de – Ihre bundesweite Online-Annahmestelle
Die Lotto-Spielscheine wurden früher aus den einzelnen Berliner Annahmestellen noch als Papierscheine ins Lotto-Haus gefahren. Seit 1997 aber werden die Scheine bereits in der Annahmestelle elektronisch erfasst und übermittelt. Und seit 2006 können Spielscheine auch an Online-Terminals in Berliner Annahmestellen eingereicht und direkt an die Lottozentrale in der Brandenburgischen Straße übermittelt werden.
Seit 2001 kommen zu den in den Annahmestellen abgegebenen Lottoscheinen noch Spielscheine aus dem Online-Lotto hinzu, denn alle Spielscheine von Onlinespielern mit Berliner Wohnsitz werden an die DKLB in Berlin übermittelt. Das wird von allen zertifizierten Online-Lotto-Anbietern, wie z.B. lotterie.de, so durchgeführt. So können sich Lottospieler mittlerweile sogar den Weg in eine der rund 1.000 Annahmestellen Berlins sparen. Und noch einen Vorteil hat Online-Lotto: Die Spielquittung ist dauerhaft in Ihrem Online-Kundenkonto hinterlegt und kann nicht mehr verlorengehen.
Die größten Gewinne für Berliner
Lotto Berlin hat in seiner Geschichte schon zahlreiche Lotto-Millionäre hervorgebracht. Der größte Gewinn aller Zeiten eines Berliner Lottospielers lag sogar bei 33,8 Mio. Euro – oder etwas genauer: er hat bei der Ziehung am 08. Juli 2015 den Jackpot in Höhe von 33.832.008,60 Euro geknackt. Seine Investition: der Kauf eines Lottoscheins für € 10,50 in einer Annahmestelle in Mariendorf. Damit hat der etwa 55-jährige Familienvater aus dem Süden Berlins den bisher größten Lottogewinn in Berlin seit dem Zweiten Weltkrieg erzielt.Es gab in Berlin aber 2015 noch fünf weitere Millionengewinner und über 30 Lottospieler mit Gewinnen ab 100.000 €, die sie im Lotto-Haus in Empfang nehmen durften.
Lotto Berlin – Chronik
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[accordion-item title=“Deutsche Klassenlotterie Berlin“]Die heutige Lottogesellschaft für das Bundesland Berlin ist die Deutsche Klassenlotterie Berlin (DKLB). Sie ist in Berlin für alle Glücksspiele und Lotterien zuständig und auch – wie die Lottogesellschaften aller Bundesländer – Mitglied im Deutschen Lotto- und Totoblock. Außerdem besteht eine Mitgliedschaft ihn der Weltorganisation der Lotteriegesellschaften, der World Lottery Association (WLA), sowie in der European State Lotteries and Toto Association (EL).
Mit etwa 170 Mitarbeitern im Berliner Lotto-Haus wickelt die DKLB die angebotenen Spiele ab und stellt deren ordnungsgemäßen und reibungslosen Ablauf sicher. Zu den angebotenen Spielen gehören in Berlin Lotto 6 aus 49, Eurojackpot, Spiel 77, SUPER 6, plus 5, KENO, Toto, ODDSET Kombi- und TOP-Wette, Glücksspirale und eine Rubbellos-Lotterie. Der Umsatz mit allen diesen Spielen lag im Jahr 2013 bei 284,3 Mio. Euro, wobei Lotto 6 aus 49 das Spiel mit dem deutlich höchsten Umsatzanteil darstellt.
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[accordion-item title=“Stiftung Deutsche Klassenlotterie“]Während in anderen Bundesländern die Gewinne aus Lotto oft in die Landeshaushalte der Regierung fließen und von dort z.B. durch die Ministerien den festgelegten Zwecken zugeführt werden, ist das in Berlin anders: hier wurde extra eine Stiftung gegründet, an die die Gewinne aus dem Glücksspielbetrieb überwiesen werden.
Die Stiftung Deutsche Klassenlotterie entscheidet dann, welche Projekte oder Institutionen in Berlin mit den verfügbaren Geldern gefördert werden. Mit Lotto-Geldern bedacht werden dabei gemeinnützige Zwecke im sozial-karitativen Bereich, dem Umweltschutz dienliche, kulturelle, jugendfördernde Institutionen oder Projekte sowie der Sport.
Gegründet wurde die Stiftung 1975. Sie hat inzwischen mit den Lottogeldern fast 5.000 Vorhaben in Berlin unterstützen können. Welche Projekte gefördert bzw. welche der eingereichten Anträge jeweils genehmigt werden, entscheidet ein unabhängiger Stiftungsrat, dem drei vom Berliner Senat und drei vom Berliner Abgeordnetenhaus bestimmte Mitglieder angehören.
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[accordion-item title=“Zahlenlotto nach italienischem Vorbild“]Nach ersten historischen Belegen über einen Berliner „Glückstopf“ im Jahr 1670 und einer Preußischen Lotterie ab 1703 wurde in Berlins erstes staatliches Zahlenlotto bereits 1763 von Friedrich dem Großen eingeführt. Der auch „Alter Fritz“ genannte Regierende hat sich dazu von Giacomo Casanova beraten lassen, der zuvor schon die Lotterien in Venedig und Paris mit eingeführt hatte. So wird dann auch das erste Lotto in Preußen Lotto nach dem italienischen Vorbild als 5 aus 90 gespielt. Die erste Ziehung fand am 31. August 1763 in einem Palais in der Wilhelmstraße 78 statt.
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[accordion-item title=“Verbot und Siegeszug der Preußischen Lotterie“]Bereits 1810 wurde das Zahlenlotto auch in Preußen verboten, nachdem im gesamten deutschen Raum viele Diskussionen über die Schädlichkeit dieses Glücksspiels aufgekommen waren. Dieses Verbot blieb ca. 150 Jahre bestehen, betraf aber „nur“ das Zahlenlotto und nicht die über einen längeren Zeitraum laufenden Klassenlotterien (außerdem fand eine so genannte Quinen-Lotterie statt).
Im Jahr 1832 schließlich wurden sämtliche laufende Lotterien verboten. Nur die Preußische Klassenlotterie wurde weitergeführt und entwickelte sich mit ihrer Ausbreitung im Deutschen Reich zur bedeutendsten Klassenlotterie der damaligen Zeit. Ihr schlossen sich später mit dem „Staatvertrag zwischen Bayern, Württemberg und Baden einerseits und Preussen andererseits zur Regelung der Lotterieverhältnisse“ mit Datum vom 28. Juli 1911 die genannten Länder zur Preußisch-Süddeutsche Klassenlotterie zusammen, die unter der Leitung der Preußischen General-Lotteriedirektion in Berlin stand. Sie war auch ein Vorläufer der heutigen SKL.
Mit der Gleichschaltung im Dritten Reich wurde 1937 auch die Berliner Lotteriegesellschaft in die Deutsche Reichslotterie integriert, die bis zum Ende des Krieges aktiv war.
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[accordion-item title=“Von 5 aus 90 & Bären-Lotterie bis zu 6 aus 49 & EuroJackpot“]Direkt nach dem Krieg wurde bereits am 16.08.1945 in Berlin wieder die erste Lotterie (als Klassenlotterie) genehmigt und kurz danach am 25. Oktober 1945 bereits die erste Ziehung durchgeführt. Diese Berliner Stadtlotterien mit einem Lospreis von 3 Reichsmark und einem Hauptgewinn von 100.000 RM fanden insgesamt 13 mal statt. Der Überschuss floss in den Wiederaufbau Berlins, was auch einer der Hauptgründe für die Durchführung dieser ersten Lotterien war.
Als Institution wurde die noch heute für Lotto zuständige Deutsche Klassenlotterie Berlin (DKLB) dann schon 1947 gegründet und die erste Ziehung der von der DKLB veranstalteten Lotterie fand am 11. Juli 1947 statt. Ziel war es damals, nach dem Vorbild der früheren Preußischen Klassenlotterie den Losverkauf auf das gesamte Gebiet Deutschlands auszudehnen. Die ersten Schritte dazu hatte man auch bald erreicht, waren doch über die Hälfte (ca. 60%) der Einnahmen schon bald Fernwetten von Spielern außerhalb Berlins. Der Widerstand der anderen Bundesländer aber, die in der Folge eigene Lotterien gründeten, stoppte die weitere Ausbreitung von Berlin aus.
1951 beschloss der Berliner Senat schließlich ein Gesetz, das neben Klassenlotterien nach gut 150 Jahren auch wieder Zahlenlotto erlaubte. Es dauert aber noch, bis am 11. Januar 1953 die erste Ziehung nach dem alten Vorbild 5 aus 90 in West-Berlin stattfinden konnte. Gleichzeitig startete in Ostberlin die sogenannte Bären-Lotterie – ebenfalls zuerst mit einem Spiel 5 aus 90, ein Jahr später auch mit 5 aus 45 und 6 aus 49.
In West-Deutschland gründet sich ab 1955 schließlich der Deutsche Lotto-Block, der Zusammenschluss von Lottogesellschaften der ganzen Bundesrepublik. Ihm schließt sich Berlin letztendlich am 10. Oktober 1959 an und führt damit auch in Berlin das Lotto 6 aus 49 ein. Es folgten u.a. 1969 die 11er-Wette und 1984 die bis heute bestehenden Rubbellos-Lotterien. Mit der Einführung der europäischen Lotterie Eurojackpot wird diese ab 2012 ebenfalls in Berlin angeboten.
Parallel zu dieser Entwicklung im Westen entstand in Ost-Deutschland in Leipzig die VEB Zahlenlotto, die aber 1968 mit der VEB Sporttoto zur VEB Vereinigte Wettspielbetriebe vereinigt wurde. Die Hauptdirektion dieses Zusammenschlusses war im gleichen Jahr auch wieder nach Berlin verlegt worden. Von hier aus wird ab 1972 auch eine der Kult-Sendungen des DDR-Fernsehens, das immer sonntags um 19 Uhr nach dem Sandmännchen gesendete Tele-Lotto mit einem 5 aus 35 Spiel koordiniert. Die Sendung zur Ziehung der Lottozahlen war allerdings nicht wie in Westdeutschland live, sondern wurde bereits Sonntagvormittag aufgezeichnet (war dafür aber länger und mit mehr Unterhaltungselementen versehen).
Nach Mauerfall und Wende 1989 fanden im Jahr 1990 erste Gespräche zwischen der aus der VEB hervorgegangenen Ostdeutschen LOTTO GmbH und der Westdeutschen DKLB statt. Diese waren aber nicht erfolgreich und die DKLB erhielt am 10. August 1990 die Genehmigung, ihren Lottobetrieb auf ganz Berlin auszudehnen.
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Daten Lotto Berlin
Rechtsfähige Anstalt des öffentlichen Rechts
Brandenburgische Str. 36
10707 Berlin
Telefon: +49 30 89 05-0
Telefax: +49 30 89 05-15 17
Internet: www.lotto-berlin.de
E-Mail: info@lotto-berlin.de

Vorsitzende Verwaltungsrat: Hella Dunger-Löper, Prof. Dr. Jens Poll
Aufsichtsbehörde:
Senatsverwaltung für Inneres und Sport
Klosterstraße 47
10179 Berlin
Ehemalige Vorstände sind:
Hans-Georg Wieck (bis 31.10.2011)
1985 – 2006 Hans-Jürgen Reißinger
(Liste nicht vollständig)



